sägistal

... im Winter

 

Leider gibt es keinen einfachen Weg ins Sägistal, wenn es tief eingeschneit ist. Alle Wege sind mehr oder weniger lawinengefährdet. Die Skitourenkarte zeigt zwar einige Wege ins und durch das Sägistal (z.B. vom Faulhorn aus), man sollte aber die Lawinensituation gut einschätzen können. Problemlos kann man allerdings einen Blick ins Sägistal werfen - es gibt nämlich einen Wanderweg aufs Faulhorn, der im Winter schön plattgewalzt ist. Dazu fährt man nach Grindelwald, von dort aus mit der Bahn auf den First und läuft dann (ca. 1-2 h) auf den Gipfel des Faulhorn. Diesen Winter war das Restaurant sogar bewirtschaftet! Der Witz ist aber natürlich nicht der Weg oder die Aussicht vom Faulhorn, sondern die Schlittelpiste vom Faulhorn nach Grindelwald.

Link: www.grindelwald.com/winter-de.php?page=409&frameset=8

Die längste Schlittelpiste Europas wäre es wohl nur, wenn es keine Klimaerwärmung gäbe und man tatsächlich bis Grindelwald fahren könnte. Aber auch bis zur Bussalp sind es 880 Höhenmeter - da geht richtig die Post ab! Mit Vorteil fährt man spät abends, muss irgendwie die Pistenkontrolle austricksen (z.B. in Schneehöhle verstecken) und kann dann einen wunderschönen Sonnenuntergang an Eiger&Co bewundern. Von der Bussalp gibts einen Bus nach Grindelwald, wenn man Glück hat, ansonsten zu Fuss 45 Minuten.

Der Blick vom Faulhorn ist natürlich auch hübsch. Man sieht gut ins Sägistal, direkt auf die Schränni. Ein paar Details:

Die Alphütte (Thomas’ Domzil), Bild in voller Auflösung (1 MB)

 

Die Seeschwinde, Bild in voller Auflösung (1 MB)

 

Die Fischerhütte - ebenfalls eingeschneit, Bild in voller Auflösung (1 MB)

Die drei Bilder sind jeweils 100%-Ausschnitte aus den Originalbildern, fotografiert mit Canon EOS 300D und EF 70-200 f/4L @ 200 mm. Ich habe auch die ganze Schränni mit dieser Auflösung abfotografiert, wenn jemand nach Blaslöchern suchen will (mach ich noch, wenn ich Lust habe...)